Tauchen in der Corona Krise

 

Wenn man sich den Regeln bewusst bleibt, ist die Risikominderung für das Sporttauchen einfach. Eine Ansteckung in Seen oder im Meer ist äußerst unwahrscheinlich. Die Gefahr lauert eher davor oder danach.

Unter Wasser ist kein „social discancing“, d.h. keine Abstandsregelung erforderlich. 

COVID-19 hasst Tauchen. Bisher gibt es keine Hinweise, dass das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) im Wasser übertragen wird. Zusammen mit der umfangreichen Ausrüstung wie Anzug, Tauchmaske, Atemregler ist das Ansteckungsrisiko sehr gering. 

 

Diese Dokumente und Links enthalten Tipps der Prävention und Reduktion von Risiken zur Risikoprävention und zur Reduzierung von Risiken.

 

Tipps zur Reduzierung des COVID-19 Übertragungsrisikos
Tipps zur Reduzierung des COVID.pdf
PDF-Dokument [454.0 KB]
8steps_DE.pdf
PDF-Dokument [79.9 MB]
Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf
PDF-Dokument [213.3 KB]
Positionspapier des Verbands Deutscher Sporttaucher e.V.
zu Übergangsregelungen für die Wiederaufnahme
des Trainings- und Wettkampfbetriebes für den Tauchsport
in der erhöhten Corona-Infektionsphase
20200529_Corona-Positionspapier_Übergan[...]
PDF-Dokument [232.9 KB]
Zeitlich befristete Regelungen
zur VDST Tauchausbildung
(DTSA-, Prüfer-, SK-Ordnung)
während der Corona Pandemie
20200603_Corona-Regelungen_zur_Tauchausb[...]
PDF-Dokument [1.7 MB]
10 RICHTLINIEN DER PRÄVENTION UND REDUKTION VON RISIKEN
10 RICHTLINIEN DER PRÄVENTION UND REDUKT[...]
PDF-Dokument [693.5 KB]

Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten

https://km-bw.de/%2cLde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/6275630

 

Dritte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung
200609_Dritte_VO_der_LReg_zur_Aenderung_[...]
PDF-Dokument [78.9 KB]

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

CORONAVIRUS (COVID-19) KARTE ZUM AKTUELLEN STAND DES TAUCHBETRIEBS

https://travel.padi.com/de/scuba-diving-after-coronavirus-world-map/

 

 

COVID-19 Dashboard by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University (JHU)

https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

 

 

Tauchen nach Covid-19-Erkrankung ?

 

Ein kürzlich veröffentlichter Artikel, kommt zu dem Schluss, dass Taucher, die COVID-19 hatten, dauerhaft nicht tauchfähig sind. Wird diese Meinung von Tauchmedizinern geteilt? Was ist der Beweis?

 

Forderungen nach einer bestimmten medizinischen Untersuchung oder einem Screening-Test nach einer Infektion zur Feststellung der Tauchtauglichkeit sind derzeit unbegründet und verfrüht.

 

COVID-19 weist viele der gleichen Merkmale auf wie andere schwerwiegende virale Pneumonien, bei denen eine Rekonvaleszenz erforderlich ist, bevor die vollständigen Aktivitäten wieder aufgenommen werden können - ein Vorgang, der je nach Schwere der Symptome Wochen oder Monate dauern kann. Die langfristigen Auswirkungen von COVID-19 auf die Lungenfunktion und die Erholungszeit variieren, und es gibt nicht genügend Erfahrung und fundierte klinische Forschung, um genaue prognostische Bestimmungen vorzunehmen.

 

Leichte oder symptomlose Verläufe einer Corona-Infektion bedürfen bei jungen und/oder Menschen ohne Vorerkrankungen keiner weiteren diagnostischen Maßnahmen. Sie sind in der Regel ambulant behandelbar und mit Auflagen durch das Gesundheitsamt (mindestens 14-tägige häusliche Quarantäne) belegt. Nach einer Karenz von weiteren zwei Wochen sollte hier dem Tauchen nichts im Wege stehen. Allerdings sind Taucher mit symptomatischer COVID-19, vor allem mit erwiesener Lungenentzündung, zunächst tauchuntauglich. Hier sollte nach vollständiger Genesung noch mindestens drei Monate gewartet und dann erneut genau untersucht werden, ob Lunge oder körperliche Leistungsfähigkeit Schaden genommen haben. Welchen längerfristigen Einfluss COVID-19 auf die Lungenfunktion und körperliche Leistungsfähigkeit hat ist noch ungewiss. Erste Ergebnisse geben aber Hoffnung, dass bei einer frühzeitigen Therapie die Lungenschädigung und damit die Langzeitfolgen vermutlich gering bleiben. Daraus folgt, dass die Tauchtauglichkeit nach COVID-19 vermutlich nicht in Gefahr ist.

 

Weitere Infos unter folgendem Link:

https://www.vdst.de/2020/04/24/tauchen-nach-covid19-erkrankung-gemeinsame-stellungnahme-von-gtuem-dlrg-und-vdst/

covid-19-statement_aqua_med.pdf
PDF-Dokument [386.8 KB]

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat seine "Notfall-Informations- und Nachrichten-App" (kurz NINA) ausgebaut und mit Informationen rund um das Thema Corona ergänzt. Damit reagiert das BBK auf das andauernde Bedürfnis nach umfassenden und aktuellen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und der dadurch ausgelösten Pandemie.

 

Wie sind die aktuellen Regelungen etwa zu Kontakten und Reisen? Was tun bei Corona-Verdacht? Wer regelt was im Staat bei Corona? Wer hilft, wenn die familiäre Situation wegen Quarantäne immer schwieriger wird? Bei diesen Fragen will NINA weiterhelfen. Das neue Informations-Angebot von NINA ist nicht identisch mit der sogenannten Tracing-App, die derzeit im Auftrag der Bundesregierung entwickelt wird.

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig.